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Was ist EduPlan?

EduPlan ist ein (Selbst-)Evaluationsinstrument, das auf dem irischen Projekt SPEAK basiert und v.a. zur Qualitätssicherung bei beruflichen Bildungsnetzwerken und zur Messung beruflicher Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen zur Anwendung kommen soll. Es unterstützt die Qualität von Planungs- und Entscheidungsprozessen, sichert die Umsetzung von Bildungsmaßnahmen und –initiativen und führt zu quantifizierbaren Ergebnissen.
 
 
Es ist intendiert, EduPlan vielseitig in allen möglichen Sektoren beruflicher Bildungsorganisationen im Aus- und Weiterbildungsbereich sowie in Unternehmen anzubieten und durch die fortschreitende Nutzung zu einem wichtigen Planungswerkzeug für Qualitätskontrolle zu machen. EduPlan steigert die Kooperation zwischen Bildungsanbieter.

Im Zuge der Entwicklung der neuen Netzwerk für Kooperationsformen von Bildungseinrichtungen zwischen den Ländern und europaweit wuchs das Bedürfniss von Maßnahmen zur Qualitätssicherung.

Typischer Anwendungsbereich sind zum Beispiel die unterstützenden Systeme von dem Übergang von der Schule und Berufsausbildung in den Beruf, welcher in vielen europäischen Ländern zunehmend in den Fokus der Bildungspolitik gerückt ist. Die Frage ist, inwieweit die Qualität der Bildungs-Netzwerke uns messbare quantifizierbare Daten liefern, um für die Planung und Entscheidungsprozesse in bestehende Ausbildungsprogramme anzuwenden und sie in effektive Ergebnisse und Strukturen umzusetzen. Das Ziel des Projekts EduPlan ist das Grundkonzept von SPEAK in einer nachhaltigen Art und Weise zu verwenden, weiter zu entwickeln. Anwendungsbereiche sind die dualen Ausbildung, berufliche Weiterbildung und durch Projekte im Übergang von der Schule zum Beruf.

EduPlan unterstützt die Verbesserung der beruflichen Aus-und Weiterbildungspraktiken und macht sie messbar. Hierbei bezieht sich EduPlan auf die europäische Priorität „Verbesserung der Attraktivität der Systeme und Verfahren in der beruflichen Aus- und Weiterbildung“. Es ist ein operatives Werkzeug für die Qualitätsermittlung von Bildungsangeboten und Projekten und misst quantifizierbar Arbeitszusammenhänge und dafür eingesetzte Ressourcen. Anfänglich werden Analysen angefertigt, in denen Daten ermittelt werden in Bezug auf den Übergang Schule-Beruf im lokalen und regionalen Kontext der beteiligten Partner. Im Anschluss werden 3 Anwendungsgebiete ermittelt, in denen das Instrument EduPlan angewandt wird: im Bereich dualer Ausbildung, beruflicher Weiterbildung und Anwendung bei Projekten im Bereich Übergang Schule – Beruf. EduPlan erfüllt dabei mehrere Funktionen. Es dient als operatives Instrument für die Qualitätsermittlung von Bildungsangeboten und Projekten, als Direktinstrument zur Befragung von Teilnehmern an Bildungsangeboten und Projekten und als Evaluationswerkzeug für diese Bildungsangebote und Projekte. Konkret werden messbare Zahlen geliefert für Indikatoren und alle Faktoren, die für die Organisation bzw. das Projekt, das gemessen werden soll, wichtig sind. Hierdurch können langfristige Effekte auf die Bildungsprogramme und notwendige Nachsteuerungen ermittelt werden.

 
Ausgangspunkt ist dafür die Idee des Instruments SPEAK, das quantitative und qualitative Daten systematisch erfasst, aufbereitet und die Veränderungen und Entwicklungen analysiert.

EduPlan geht einen entscheidenden Schritt weiter, weitet seine Nutzung aus auf die berufliche Ausbildung und nutzt das irische Instrument in erweiterter Form: als Planungswerkzeug, Instrument zur Durchführung von der Mikroebene des Teilnehmers über
die Mesoebene des Anbieters bis zur Makroebene vernetzter Bildungsorganisationen. Dabei werden relevante Daten auf allen Akteursebenen gesammelt, und durch diese systematische Einbindung von Monitoring- und Evaluationsdaten in die Planung Lernprozesse stimuliert und die Steuerungsprozesse kontinuierlich verbessert.

Diese Durchdringung verschiedener Bereiche (vertikal) erweitert das nur auf einen Bereich (horizontal) bezogene Anwendungsgebiet von SPEAK. In Deutschland geschieht dies auf mehreren Ebenen von vom Lehrlingsausbildungen bis hin zu vernetzten Bildungseinrichtungen (Beispiel "Lernen vor Ort") der strategischen Ebene der In-House-Schulungen Unternehmen und Organisationen, die vor Ort mit dem Übergang von der Schule ins Berufsleben zu tun haben (z.B. "Münchner Kultfabrik"). Im zweite Jahr soll vor allem die Benutzerfreundlichkeit der Geräte geprüft werden und ein Business-Plan für die künftige Nutzung nach der Projektlaufzeit erstellt werden. 

 

Um was geht es bei EduPlan?

  1. Online Plattform als Werkzeug zur (Selbst-)Evaluation
  2. Sammlung der relevanten Daten für alles Levels für alle Typen von Akteuren (Provider, Kunde z.B. Trainer/Betreuer, Benutzer z.B Teilnehmer, Akteure)
  3. Messbare quantifizierbare Ergebnisse der (Selbst-)Evaluation
  4. Integration von bereits bestehenden Werkzeugen zum Beispiel „SPEAK“
  5. Unterstützung von Planungs- und Entscheidungsprozessen
  6. Transparente und schnelle Vergleichbarkeit von formellen, informellen und nichtformellen Lernprozessen.
  7. Qualitätssicherung in beruflichen Ausbildungsnetzwerken, Kammern und Unternehmen für Beratungs-und Lern-Kontrolle
  8. Vergleichbarkeit im Bereich der Qualitätssicherung in den deutschen und europäischen Bildungseinrichtungen und Unternehmen
 
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